Kurzbeiträge der Tagung

vom 22.-24. Oktober 2009 in Witzenhausen

Um die Vielfalt Sozialer Landwirtschaft in Deutschland, die schlummernden Potenziale in Bereichen der Therapie, Bildung und Beschäftigung für eine höhere Lebensqualität für Menschen mit Hilfebedarf im ländlichen Raum aufzuzeigen, wurden folgende Beiträge (gekürzt) bei der Tagung eingebracht.

Donnerstag, 22.10.2009

 

1. EINFÜHRUNG IN DAS THEMA


THOMAS VAN ELSEN
PETRARCA e.V., c/o Universität Kassel, Witzenhausen
Die soziale Dimension der Sozialen Landwirtschaft – Aufgaben einer deutschen Arbeitsgemeinschaft


ALFONS LIMBRUNNER
Evangelische Fachhochschule Nürnberg
Boden unter den Füßen. Die Verbindung von Landbau und Sozialarbeit als Herausforderung – Das Projekt der Sozialen Landwirtschaft

2. AUFGABENFELDER SOZIALER LANDWIRTSCHAFT

LUDWIG LUKAS
Landwirt und Sozialarbeiter, Bad Dürkheim
Soziales Projektmanagement – der bäuerliche Familienbetrieb als sozialer Lernort

MAX HOPPERDIETZEL und TOBIAS ABRAHAM
Mudra Waldprojekt, Nürnberg
Drogenhilfe durch Waldarbeit

WERNER BATHGE
Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Hannover
Das Grünland- und Landschaftspflegeprojekt Fliegerhorst – ein Projekt für und mit Arbeitsuchenden

MANFRED TRAUTWEIN
Geschäftsführer des Verbandes für anthroposophische
Heilpädagogik Sozialtherapie und soziale Arbeit e.V.
Inklusion und Soziale Landwirtschaft – Erfahrungen und Perspektiven aus dem Land- und Gartenbau in anthroposophischen Lebens- und Arbeitsgemeinschaften

LINDA JOLLY

Landwirtschaftliche Universität Ås, Norwegen
Landwirtschaft als Lehrraum: Beispiele aus der Hof-Schule – eine Kooperation in Norwegen

Freitag, 23.10.2009

 

3. INITIATIVEN, KONZEPTE UND VISIONEN


REBECCA KLEINHEITZ
FiBL Deutschland e.V., Verden
Die Initiative „Zusammen-schaffen-wir-was“

JOCHEN FÜHRER und FRANK RADU
Hephata Hessisches Diakoniezentrum e.V.
Die Rolle Sozialer Landwirtschaft im Gesamtkonzept von Hephata

CHRISTOPH REICHERT und MICHAEL SCHAAB
Bereichsleiter „Grüne Arbeitstherapie“ und Heimleiter der
WAB Kosbach gGmbH in Erlangen
Wohnen und Arbeiten für und mit Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in der WAB Kosbach

ALBERT FINK
GLS-Bank, Bochum
Soziale, wirtschaftliche und finanzielle Aspekte zur gemeinnützigen Trägerschaft von Landwirtschaft

4. PARALLELE ARBEITSGRUPPEN

Am Freitag wurde in fünf Arbeitsgruppen konstruktiv an verschiedenen Fragen zur Sozialen Landwirtschaft gearbeitet und dabei auf Möglichkeiten einer zu gründenden Deutschen Arbeitsgemeinschaft Soziale Landwirtschaft in Deutschland eingegangen.


1. CHRISTIAN VIETH (Projekt hofgruender.de, Witzenhausen): „Der Weg zum Sozialen Hof“
2. JÜRGEN SCHLÜTER (Heilpädagogische Hofschule Wendisch- Evern): „Hofschule mit Kindern mit Behinderung“
3. MARIE KALISCH (PETRARCA): „Therapeutische Potenziale der Landwirtschaft für die Arbeit mit Jugendlichen“
4. ALEXANDER SEYBOTH (Thüringer Ökoherz/ProjektbüroGRÜN Weimar): „Mit Beratung vom Samenkorn zum Produkt – Die Wertschöpfungskette in der Sozialen Landwirtschaft“
5. WOLFGANG STRÄNZ (Wirtschaftsgemeinschaft Buschberghof): „Community Supported Agriculture: Perspektiven gemeinschaftsgestützter Landwirtschaft“


Samstag, 24.10.2009

 

5. EXKURSIONEN ZU ZWEI SOZIALEN HÖFEN


Drogenhilfe Hofgut Fleckenbühl, Cölbe


Sucht-Selbsthilfe-Einrichtung, 120 Mitarbeiter, vielseitiger Gemischtbetrieb (Demeter, 250 ha Acker- und Grünland) mit Milchkühen, Schweinen, Ziegen, Bienen, Verarbeitung (Käse- und Fleischherstellung, Bäckerei), Holzwirtschaft, Töpferei, Transport- und Umzugsunternehmen sowie Malerservice.


Lebensgemeinschaft Sassen-Richthof in Schlitz


WfbM mit 250 Menschen mit geistiger Behinderung in 26 Großfamilien; zu den beiden Dörfern gehören eine Landwirtschaft, zwei Gemüsegärtnereien, eine Bäckerei, Kerzenwerkstatt, Pflanzenfärberei, Korbflechterei, zwei Webereien, zwei Schreinereien, drei Tonwerkstätten, zwei Dorfmeistereien, zwei Cafés und zwei Läden.

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