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Harald J. Kolmar

EIKOS e. V.
Große Gasse 7, 35085 Ebsdorfergrund
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hjkolmar[at]eikos-global.de
www.eikos.global

Termine

Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau

Wann?    5.-8. März 2019

Wo?        Kassel

… mit Exkursion, Workshop und Vorträgen zur Sozialen Landwirtschaft. Mehr dazu im nächsten Rundbrief!

Infos: www.wissenschaftstagung.de

Vom 05. bis 08. März 2019 wird in Kassel die 15. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau stattfinden.

Global, national und auch regional stehen wir vor gravierenden Herausforderungen, die unser Selbstverständnis, unsere Problemlösungskompetenz und Innovationskraft herausfordern. Die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sprechen die Herausforderungen in all ihrer Komplexität an: Hunger und Armut durch globale Landnutzung, Gerechtigkeit, Bildung, Gesundheit, Gender, Energie, Wasser, Wirtschaftssystem, Klima, Biodiversität. Die Frage ist nun, welche zukunftsweisenden Beiträge die rasant und dynamisch wachsende Ökolandwirtschaft zum Erreichen dieser Nachhaltigkeitsziele leisten kann.

Im Fokus der Tagung stehen der fachliche Austausch in wissenschaftlichen Vortrags- und Postersessions, diskursorientierte Workshops, transdisziplinäre Plenarveranstaltungen und Exkursionen, die verschiedene Akteure in einen konstruktiven Austausch von Ideen bringen und Horizonte erweitern sollen. Die Veranstalter freuen sich auf innovative, wissenschaftlich relevante Beiträge in den ökologischen Agrar- und Ernährungswissenschaften.

Die 15. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau wird ausgerichtet durch die Universität Kassel, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften (Witzenhausen), den Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) und die Stiftung Ökologie und Landbau. Initiiert wurden die alle zwei Jahre stattfindenden Tagungen 1991 von der Stiftung Ökologie & Landbau, die die Schirmherrschaft über die Tagungen inne hat.

Bisherige Veranstaltungen

Mehrwerte Sozialer Landwirtschaft
6. – 8. November 2018 am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen-

Was Sie erwartet:

Die Tagung beginnt mit einer Exkursion: Die ExkursionsteilnehmerInnen besuchen zum Auftakt den Antoniushof in Fulda, einen in vieler Hinsicht vorbildlichen "klassischen" WfBM-Betrieb, sowie einen mit ihm kooperierenden Praxisbetrieb, der einen Außenarbeitsplatz anbietet, der in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis überführt werden soll. Dies bildet den Link zu der aktuellen Entwicklung in Deutschland, die perspektivisch die Öffnung Sozialer Landwirtschaft für "andere Anbieter" beinhaltet, d.h. es wird einfacher werden für Erzeugerbetriebe, betreute Arbeitsplätze anzubieten.

Am ersten Tagungstag folgt nach einem einführenden Vortrag von Thomas van Elsen die Vorstellung der Landwirtschaftsbetriebe der "operationellen Gruppe" (OG) des EIP-Projekts "Soziale Landwirtschaft in Hessen": die beteiligten Betriebe geben einen Einblick in den Entwicklungsstand und die Baustellen "ihrer" Sozialen Landwirtschaft. Dann folgen vier Arbeitsgruppen, (a) Beratungsbedarfe, (b) Aus- und Weiterbildungsbedarfe, (c) Perspektiven durch das Bundesteilhabegesetz, (d) Kooperation und Vertragsgestaltung mit Sozialen Trägern. Diese zweistündige Einheit wird so ablaufen, dass nach einer Stunde die TeilnehmerInnen die Möglichkeit zum Wechsel haben.  Aus jeder Arbeitsgruppe erfolgt dann ein kurzer Bericht im Plenum. Am Abend gibt es die Möglichkeit zum gemeinsamen Abendessen im Gasthaus Krone, wo das "Networking" fortgesetzt werden kann.

Der zweite Tag beginnt mit der Vorstellung unserer Online-Studie. Anders als ursprünglich geplant wird diese zur Tagung noch nicht abgeschlossen sein, sondern wir möchten die Tagung nutzen, die Teilnahme an der Befragung nochmals zu bewerben, die Teilnahme ist noch bis Mitte November möglich. Nach der Kaffeepause folgt die erste Podiumsdiskussion "Herausforderungen der Beratung für Soziale Landwirtschaft – Erfahrungen und Perspektiven" mit BeraterInnen aus mehreren Bundesländern. Nach eine internen Fragerunde wird das Publikum einbezogen mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen. Nach der Mittagspause folgt ein Vortrag zum Mensch-Natur-Verhältnis in Bezug auf Soziale Landwirtschaft, der den ganzen Tagungsinhalt durch einen bewusstseinsgeschichtlichen Input bereichert. Im anschließenden Worldcafé wird die Thematik "Mehrwerte Sozialer Landwirtschaft" auf verschiedenen Ebenen Thema sein, immer im Spannungsbogen zwischen Einkommensdiversifizierung und Qualitätssicherung. Es folgen Kurzpräsentationen aktueller studentischer Abschlussarbeiten zu Themen der Sozialen Landwirtschaft und der Kinoabend mit Schwerpunkt auf Filmen aus Nordbayern; hier wird es auch die Möglichkeit zum Gespräch mit dem Filmemacher Thomas Steigerwald geben, der anwesend sein wird.

Der dritte Tagungstag ist zugleich die Abschlusstagung des EU-Projekts PROFARM und seiner Perspektiven. Hier ging es um das Thema "Entwicklungsbegleitung für die Soziale Landwirtschaft". Nach einer Projektvorstellung durch die deutschen Projektpartner folgt die Podiumsdiskussion "Perspektiven Sozialer Landwirtschaft in den Bundesländern und Europa". Das Podium besteht aus:

  • Regine Wiesend (Bayern), Leiterin Referat für Landfrauen, Haushaltsleistungen und Einkommenskombinationen, Landwirtschaftsministerium München. Nachfolgerin von Viktoria Lofner-Meir, die maßgeblich den Aufbau einer Beratung in Sozialer Landwirtschaft durch bayerische Landwirtschaftsämter initiiert und unterstützt hat.
  • Norbert Schmidt (Thüringen), Referat Agrarmarketing, ökologischer Landbau und nachwachsende Rohstoffe, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Erfurt. Hat Soziale Landwirtschaft als Handlungsfeld des Ökoaktionsplans betreut, Interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) in Thüringen.
  • Joachim Dippel (Hessen), Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Wiesbaden: Leiter Referat Grundsatzangelegenheiten Entwicklung ländliche Räume, ELER-Verwaltungsbehörde, Koordinierung GAK, Investive Förderprogramme, Förderung Innovation und Zusammenarbeit
  • NN (Hess. Sozialministerium, angefragt ... seit Juli erfolglose Telefonate und mehrere Anfragen per E-Mail ohne jede Reaktion ...)
  • Michael Kügler (Brüssel), EU-Verbindungsbüro Brüssel der Landwirtschaftskammern (VLK): Seit langem Unterstützer Sozialer Landwirtschaft, derzeit Impulsgeber zur Horizon 2020-Antragstellung eines Thematic network on Social Farming-RUR-15
  • Judith Hoffmann (Hessen), Hephata-Diakonie, Pädagogischer Vorstand: Hephata unterhält mehrere Bioland-Betriebe, u.a. das in der OG mitwirkende Hofgut Richerode. Als Hephata-Vorstand ist ihr Soziale Landwirtschaft ein besonderes Anliegen.

Die Moderation werden sich Manfred Trautwein (Geschäftsführer Anthropoi Bundesverband und Projektpartner im Profarm-Projekt) und Thomas van Elsen teilen. Nach eine internen Fragerunde soll das Publikum eingeladen werden, um Fragen zu stellen.

Ein Worldcafé mit Thementischen wird nach der Mittagspause dem Thema "Case Management: Erfahrungen und Perspektiven von Qualitätssicherung und Netzwerkarbeit" gewidmet sein, also konkrete Zukunftsperspektiven erarbeiten, die sich aus dem PROFARM-Projekt ergeben. Hier war und ist es ein besonderes Anliegen, die Qualität sozialer Arbeit in der Sozialen Landwirtschaft zu sichern - ein Aspekt, der bisher bei Perspektiven durch das Bundesteilhabegesetz für "andere Anbieter" erst kaum diskutiert wird. Ein Modellprojekt zur Erprobung des im Profarm-Projekt entwickelten "Case Managements" könnte hier ein Meilenstein für die Inklusion durch Soziale Landwirtschaft werden.

Hier kann der Reader zur Tagung angefordert werden.

25. Witzenhäuser Konferenz "Die ganze Palette"

Wann?        5.-9. Dezember 2017

Wo?            Witzenhausen

Biologische Vielfalt als Stärke der Ökologischen Landwirtschaft: Die diesjährige Jubiläumskonferenz der Witzenhäuser Studierenden wird sich mit der biologischen Vielfalt und ihrer Bedeutung in der Ökologischen Landwirtschaft beschäftigen. 

Der weltweite Rückgang biologischer Vielfalt ist die stärkste Bedrohung des Gleichgewichts und der Stabilität von Ökosystemen. Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2011 - 2020 als UN-Dekade für biologische Vielfalt erklärt, um die momentane kritische Situation ins Bewusstsein zu rufen. Aktuelle Forschungen belegen die unbestreitbare Relevanz und Tragweite des Rückgangs natürlicher Vielfalt bei Umweltproblematiken und weisen auf diese Entwicklung als eine der größten aktuellen Gefährdungen für die Umwelt überhaupt hin.
Die Landwirtschaft spielt dabei eine tragende Rolle als Mitverursacher. Viele landwirtschaftliche Arbeitsweisen haben negative Auswirkungen auf ihre Umgebung und tragen nachweislich zum Artenrückgang und Diversitätsverlust bei. Auch die Vielfalt von landwirtschaftlich genutzten Tieren und Pflanzen ist dieser Entwicklung ausgesetzt; Vereinheitlichungen von Produktionsmethoden ziehen einen unmittelbaren Verlust biologischer Vielfalt nach sich. 
Der Ökologischen Landwirtschaft ist es ein zentrales Anliegen, diesem Diversitätsverlust mit angepassten Wirtschaftsweisen entgegenzuwirken. Doch wie steht es um dieses Ziel und welche Möglichkeiten bestehen, ihm gerecht zu werden? Wie trägt die biologische Vielfalt zum Funktionieren der Ökologischen Landwirtschaft bei? Und wie können diese Vorteile gezielt in der Vermarktung von Ökoprodukten genutzt und in der Schulbildung junger Menschen lebendig nahegebracht werden?
Die Konferenz schafft Raum, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. ReferentInnen aus Wissenschaft, Politik und Praxis werden ihre Standpunkte und Erkenntnisse zu den Themen Naturschutz und Bodenfruchtbarkeit, Rassen- und Sortenvielfalt, Vermarktung und Wirtschaftlichkeit nachhaltiger Maßnahmen erläutern. Den Raum für weitere Diskussion, Besprechung und Vertiefung werden Workshops und Exkursionen bieten. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Filmvorführung, Konzert und einem Jubiläumsabend werden die Veranstaltung abrunden. 
Vor 25 Jahren wurde die Witzenhäuser Konferenz von Studierenden der Universität Kassel/Witzenhausen ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, eigene Akzente in die Lehre zu setzen sowie Praxis und Wissenschaft zusammenzubringen. In den Themen werden Brennpunkte der Ökologischen Landwirtschaft aufgegriffen und in die Öffentlichkeit getragen. Fachlich betreut wird die Konferenz in diesem Jahr von Dr. Thomas van Elsen (Fachgebiet Ökologischer Land- und Pflanzenbau) und Studienkoordinator Holger Mittelstraß. 
Wir freuen uns, dieses Jahr neben Studierenden, auch wieder viele Interessierte aus Praxis, Beratung, Bildung und Wissenschaft zu begrüßen!  

Kontakt:
Konferenzbüro, Steinstr. 19, 37213 Witzenhausen, konferenzwiz.uni-kassel.de
www.konferenz-witzenhausen.de

Tagung der Wissenschaftsinitiative zum Lernort Bauernhof 2017

Wann?    14.- 16. November 2017
Wo?        Schloss Rauischholzhausen in Hessen

Lernort Bauernhof – Neue Impulse für Forschung und Praxis
Die Tagung möchte ein Forum zum Austausch über das Lernen auf dem Bauernhof zwischen Vertretern aus Wissenschaft, Praxis und Beratung auf internationaler Ebene bieten. Ziel ist es, sich durch den gemeinsamen Dialog gegenseitig Impulse zur Weiterentwicklung und Stärkung des Lernortes Bauernhof zu geben. 
Dabei soll ein breites Themenspektrum zum Tragen kommen, um sowohl einen Einblick in verschiedene Perspektiven und Forschungsfelder zu gewinnen als auch einen Überblick über unterschiedliche Angebotsformen, Netzwerk- und Förderstrukturen zu erhalten. Wir bitten daher um Beiträge, die aktuelle Bildungsdiskurse aufgreifen u.a. folgenden Bereichen zuzuordnen sind:
- Inklusion und Umgang mit heterogenen Gruppen
- Angebote für besondere Lerngruppen wie z.B. Seniorinnen und Senioren
- empirische Studien zu Rahmenbedingungen, Einflussfaktoren, Gestaltung und Wirkung des Lernens auf dem Bauernhof
- Qualitätsentwicklung und Qualitätskriterien 

Termine:

bis 15. Mai 2017: Einreichung der Tagungsbeiträge
bis 01. Juni 2017: Benachrichtigung über ausgewählte Beiträge
ab 15. Sep. 2017: Versand des Tagungsprogramms und Anmeldung 

Weitere Informationen und Kontakt:
Dr. Malte Bickel, Heike Delling, Dr. Gabriele Diersen, Lars Paschold
BAGLoB – Wissenschaftsinitiative
wissenschaftbaglob.de
www.baglob.de/wissenschaft.html

PROFARM
Treffen (auch potenzieller) Case Manager

Wann?     6. September 2017
Wo?         Kassel

Die Ausbildung sogenannter Case Manager und die praktische Erprobung dieser Tätigkeit ist ein zentraler Teil des PROFARM Projekts, bei dem Anthropoi und Petrarca e.V. deutsche Partner sind. Case Manager sollen Menschen mit Hilfebedarf beim Aufbau eines persönlichen beruflichen Bildungsweges begleiten. In Holland und Deutschland gibt es bereits solche Funktionen; Italien ist dabei, solche aufzubauen

Ende Juni fand ein Workshop für Case Manager aus den Partnerländern am Trasimenischen See in Italien statt. Vorangegangen waren drei einführende Online-Schulungen. Inhaltlich ging es um das Profil eines Case Managers, um Instrumente wie etwa die dabei hilfreiche Kompetenzanalyse, um Fragen der Inklusion sowie der aktuellen und zukünftigen Projektgestaltung. Für die deutschen Case Manager findet ein drittes Netzwerktreffen am 6. September in Kassel zur gemeinsamen Planung der Umsetzung statt.

Aus der Einladungs-Mail von Gerhard Herz:
Die Case-Manager Tätigkeit soll laut Projektplan ab September geplant und zwischen Januar und April an insgesamt ca 60 Tage umfassen. Weil die "Cases", die wir bisher kennen, entweder schon in einem bestehenden Programm - z.B. EV/BBB - oder in einer Schule in deren Zeitplan eingebunden sind, können wir bezüglich des Zeitplans individuelle Formen finden, die trotzdem noch in das Projektschema passen.
Neben einer Information über den "Case-Manager-Kurs" in Italien, bei dem als deutsche Teilnehmer Lea Maria Hortz von der Karl-Schubert Schule in Leipzig, Dominik Renner von Annalinde in Leipzig, Frank Radu vom Hofgut Richerode/Hephata, Dietrich Koch vom Sehlberghof, Johannes Negel von ISA-Venne sowie Gerhard Herz (als Vertreter von Anthropoi) dabei waren, soll das nächste Treffen dazu dienen, ganz konkret an der Planung der Fälle zu arbeiten. Dazu gehört, dass wir die Vereinbarungserklärung (das sog. Memorandum of Understanding – MoU) die damit verbundenen Formulare gemeinsam vor Ort bearbeiten und ausfüllen. Interessenten werden gebeten, das Dokument bei Gerhard Herz ( gerhardherzibuibu.com) anzufordern und ausgedruckt mitzubringen, damit wir damit direkt starten können. Wer will und kann, darf natürlich die Formulare gerne schon vorher ausfüllen, und dann die aufgetauchten Fragen dazu mitbringen.
Einen weiterer Punkt betrifft das sogenannt Profarm Toolkit. enthalten ist. Das sind drei "Instrumente", die im Verlauf dieser "Experimentierphase" nacheinander angewandt werden sollen: 1. eine sog. "Matrix" von den holländischen Kollegen, mit der die Auswahl der "Fälle" begleitet werden soll. 2. Ein sog. "Bilan de competence/ Fähigkeitenbilanz", ein ursprünglich französisches Instrument, das die Fähigkeiten und Fertigkeiten des begleiteten Menschen mit Behinderung feststellen soll und von den italienischen Kollegen eingebracht wurde, 3. die "Kompetenzanalyse", die wir, bzw. der Werkhof, beitragen hat. Sie wird in dieser und in verschiedenen anderen Formen im EV/BBB angewandt. Das "PROFARM-Model" geht davon aus, dass diese drei Instrumente je eine der drei Phasen der gesamten "Experimentation-Phase" begleiten und steuern. Das wir bei uns sicher anders laufen müssen, aber das werden wir in Kassel besprechen.
Als dritten Punkt wollen wir - wenn die Zeit noch reicht - Ideen und möglichst auch Schritte entwickeln, wie unser nationales PROFARM-Netzwerk noch intensiviert werden kann - und wen man noch einbinden und der Idee der Sozialen Landwirtschaft noch ein weiteres "Aktivitätszentrum" verpassen kann.

Folgende Tagesordnungsvorschlag ist für den 6. September vorgesehen:

11.00    Begrüßung und ggf. (Neu-)Vorstellung - Thomas van Elsen
11.15    Info über den Workshop in Italien - Gerhard Herz und die Italienfahrer
11.30    Einführung in und Arbeit am "MoU" und den dazugehörigen Formularen zur Planung der Fälle - Gerhard Herz
12.30    Mittagessen
13.30    Fortsetzung der Arbeit am MoU (Pause integriert) - Gerhard Herz
14.30    Einführung und Vereinbarungen zum Umgang mit dem Toolkit - Gerhard Herz
15.00   Ideen und Vereinbarungen zur Intensivierung des nationalen SL/Profarm-Netzwerks -
            Daniela Steinel, Thomas van Elsen, Lena Hüttmann
15.45   Rückblick, ggf. Terminvereinbarung - Thomas van Elsen
16.00   Ende

Für die Kolleginnen und Kollegen, die länger bleiben können, gibt es die Möglichkeit, noch in kleineren Gruppen mit uns zusammen Einzelfragen zu besprechen/klären. (Natürlich lädt außerdem die Kasseler Dokumenta zu einem Erkunden ein – Anm. TvE).
Organisatorisches: Ich bin ziemlich sicher, dass wir mit unserem Hausherrn, Herrn Pötzsch eine Vereinbarung für einen "Shuttle-Service" organisieren: Ich komme um 10.34 in Kassel-Wilhelmshöhe an, und wer zu ähnlicher Zeit ankommt, möge mir das bitte mitteilen, dann können wir - wie schon einmal - dort aufeinander warten und zusammen zum Werkhof gefahren werden.
Für Selbstfahrer: Werkhof am Park Schönfeld, Bosestraße 9, 34121 Kassel.
Wir hoffen, dass möglichst Viele der Angeschriebenen und gern auch neue Interessenten nach Kassel kommen. Wir gehen davon aus, dass vor allem der Austausch, der beim Ausfüllen der MoU Formulare entsteht, auch unabhängig vom Projekt, anregend für die laufende Arbeit sein wird.
Wer Fragen hat, kann sich gerne jederzeit an Gerhard Herz ( gerhardherzibuibu.com) wenden. Wir bitten um möglichst schnelle Rückmeldung, spätestens aber bis 15. August, damit der Werkhof genügend Vorlauf hat.
Wir freuen uns auf unsere weitere Zusammenarbeit!
Kontakt:
IBU - Dr. Gerhard Herz, Sudetenstraße 1a, 82194 Groebenzell
Tel. 08142 570770, mobil: 0172 8925434, www.ibuibu.com.

Soziale Landwirtschaft - Perspektiven für Hessen

Wann?         19. Januar 2017
Wo?             Witzenhausen

Programm:

_16:15 Seminarvortrag Claudia Schneider, Thüringer Ökoherz: Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge in der Sozialen Landwirtschaft. (Uni Kassel, Raum H21, Steinstraße 19)
_18:00 Gespräche und Speisen im Biobistro Ringelnatz (Steinstraße)
_19:00 KINOABEND im Capitol Kino (Mühlstraße 16) mit Podiumsdiskussion: "Welche Perspektiven hat Soziale Landwirtschaft in Hessen?"

Soziale Landwirtschaft verbindet Soziale Arbeit und landwirtschaftliche Erzeugung. Die drei Filme zeigten die Arbeit auf spezialisierten Höfen bzw. von Einrichtungen, die mit unterschiedlichem Klientel arbeiten (Menschen mit geistiger Behinderung, Suchtproblematik, psychischen Erkrankungen). Neben der positiven Wirkung auf die Menschen ist der Aspekt interessant, dass "das Soziale" jeweils ganz besondere Betriebsformen ermöglicht, die Vielfalt erzeugen und die auch eine "ökologische Relevanz" haben. Auf dem Podium sind solche spezialisierten Betriebe Sozialer Landwirtschaft durch das Hofgut Richerode (Menschen mit geistiger Behinderung) und den Hof Hauser (Jugendhilfe mit Kleinstlandwirtschaft) vertreten. Die Entwicklung zeichnet sich ab, dass zunehmend Menschen "in die ganz normale" Landwirtschaftsbetriebe vermittelt und inkludiert werden (ein Beispiel auf dem Podium: Hof Öx); Höfe verstehen soziale Arbeitsfelder zunehmend breit und vielfältig und sind auf der Suche nach Möglichkeiten, Felder der Sozialen Arbeit auszubauen (Beispiel auf dem Podium: Biolandhof Reulein & Schöne). Das Klientel wird um neue Zielgruppen erweitert, aktuell sind Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge ein großes Thema; Claudia Schneider hat hierzu in Thüringen ein Projekt initiiert. Moderiert wird das Podium von Thomas van Elsen und Janine Keilmann.

Weitere Infos im Infoblatt und der Pressemitteilung.

4. Netzwerktreffen: Perspektiven Sozialer Landwirtschaft in Hessen

Wann?   8. Juni 2016

Wo?       Schloss Rauischholzhausen (bei Marburg)

Das hessische Regionalnetzwerk arbeitet seit 2013. Auf dem Treffen des Vorbereitungskreises entstand die Idee, das vierte Treffen in Form einer kleinen Tagung ohne externe Referenten durchzuführen. Insbesondere sollte über die bisherige Arbeit informiert, und diese Bestandsaufnahme mit einem Blick nach vorn verbunden werden: Wo steht die Soziale Landwirtschaft in Hessen, welche Herausforderungen stellen sich aktuell, und welche Entwicklungsschritte können wir zusammen initiieren?

Die Tagung wurde in Kooperation mit dem Bildungsseminar des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen durchgeführt. (Protokoll)

Weitere Informationen / Tagungsprogramm / Anmeldeformular

3. Netzwerktreffen

Wann?   5. November 2014

Wo?       Bildungsseminar Rauischholzhausen (Website), Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Nach einem sehr spannenden Vortrag über die Unterstützungsangebote der  Integrationsämter in Hessen ergab sich die Möglichkeit, mit einem Vertreter des Landwirtschaftsministeriums intensiv über Fördermöglichkeiten zu diskutieren. Aus der Teilnehmergruppe bildete sich ein Intensivkreis, der sich mit einer Vereinsgründung auseinandersetzen wird.

Ein ausführliches Protokoll ist hier zu finden

2. Netzwerktreffen

Wann?    19. März 2014

Wo?        Antoniushof, Fulda-Haimbach (Website)

Nach einem Rückblick auf das erste Treffen und einem Input über die Situation in den Niederlanden wurde konkret überlegt, welche nächsten Schritte das Netzwerk machen möchte und welchen Informationsbedarf es noch gibt.

Das Protokoll des Treffens ist hier zu finden.

1. Netzwerktreffen

Wann?      18.November 2013 

Wo?          auf Hof Fleckenbühl bei Cölbe/Marburg (Website)

Am 18.November 2013 fand auf Hof Fleckenbühl in Cölbe-Schönstadt mit 43 Interessierten die Auftaktveranstaltung zur Gründung eines Hessischen Regionalnetzwerkes für Soziale Landwirtschaft statt.

Thomas van Elsen gab einen Überblick über den Stand der Entwicklung der Sozialen Landwirtschaft in Deutschland und Uwe Weimar stellte das Hofgut Fleckenbühl vor. Hier wird Soziale Landwirtschaft mit Suchthilfe verbunden. Peter Linz berichtete über den Antoniushof bei Fulda.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgte eine Führung über das Hofgut Fleckenbühl durch Uwe Weimar und seinen Kollegen Karsten Spehr. Der Hof umfasst zweihundert Hektar, die nach den Richtlinien des Demeter-Verbandes biologisch-dynamisch bewirtschaftet werden. Hier werden neben Getreideprodukten auch Milch und Fleisch selbst verarbeitet und veredelt.

Am Nachmittag erarbeiteten die Teilnehmer des Netzwerktreffens in Kleingruppen Visionen und Strategien für ein Hessisches Regionalnetzwerk. Im Vordergrund des Interesses standen eine Vernetzung der Betriebe und Initiativen untereinander, gegenseitiger Erfahrungsaustausch, sowie das Bestreben, die breite Öffentlichkeit für die Thematik Soziale Landwirtschaft zu sensibilisieren und über regionale Betriebe zu informieren. Für viele bedeutete ein gemeinsames Handeln auch eine Erweiterung des Handlungsspielraumes, etwa in Richtung politische Mitsprache, oder eine Qualitätssicherung durch Fort- und Weiterbildungen. Außerdem erhofften sich einige Teilnehmer, dass die Thematik Soziale Landwirtschaft durch eine Netzwerkbildung mehr Präsenz und Bedeutung in der Gesellschaft bekommt und dies einen Wertewandel begünstigen kann.

Die Anregung, ein weiteres Treffen im ersten Quartal 2014 durchzuführen, traf auf allgemeines Interesse; als Organisationsteam erklärten sich Anja Christinck, Christine Haberlach, Uwe Weimar, Claudia Busch und Harald Kolmar bereit; als Ort wurde der Antoniushof bei Fulda diskutiert. (Protokoll von Stefanie Weigelmeier)

Einladung

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